?global_aria_skip_link_title?

Pagina iniziale miOriento

Interessi e caratteristiche personali - Passo 1: Prendo conoscenza dei miei interessi e delle mie caratteristiche personali

Professioni e formazioni - Passo 2: Esploro le diverse professioni e formazioni

Caratteristiche personali e abilità - Passo 3: Confronto i miei interessi e le mie caratteristiche personali con le abilità richieste dalle professioni e formazioni

Stage d'orientamento - Passo 4: Svolgo degli stage d'orientamento per scoprire qual è la professione più adatta a me

Esaminare e prendere una decisione - Passo 5: Esamino i mestieri e le formazioni per elaborare il mio progetto formativo

Tirocinio in azienda o scuola a tempo pieno - Passo 6: Metto in pratica la mia decisione: cerco un posto di tirocinio o mi iscrivo ad una scuola

Prepararsi per la nuova formazione - Passo 7: Mi preparo alla nuova formazione o valuto se optare per una soluzione transitoria

Cartella di lavoro - I tuoi risultati

Per favore attendere...

miOriento sta caricando.

Disconnesso

La sua sessione di lavoro è finita. Verrà reindirizzato sulla pagina iniziale. Si connetta nuovamente per continuare la sessione.

Für Schüler/innen: Vorbereiten auf die Zukunft

Du hast dich über den Einstieg in die Lehre informiert oder ein allfälliges Brückenangebot abgeklärt.

Diese Seite richtet sich an Schüler/innen. Verwandte Seite: Für Lehrpersonen: Vorbereiten auf die Zukunft.

Darum geht es

«Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab.»

Ich habe eine Lehrstelle gefunden oder mich für eine weiterführende Schule (Mittelschule) angemeldet. Siehe Für Schüler/innen: Lehrstelle finden – Schule anmelden.

  • Jetzt geht es für mich um die Vorbereitung auf den Start in die Lehre oder die Mittelschule.
  • Wenn ich noch keine Lösung gefunden habe, kläre ich die Brückenangebote ab.

Einstieg in die Ausbildung

Ich bringe in Erfahrung, was mich beim Einstieg in die Lehre erwartet, was es beim Lehrvertrag zu berücksichtigen gilt und was ich mir mit dem ersten Lohn leisten kann.

Das kommt beim Start in die Lehre auf mich zu

Der Wechsel von der Schule in die Lehre bringt einige Veränderungen. Du arbeitest mehr als 8 Stunden pro Tag in einem Betrieb, besuchst die Berufsfachschule und hast nicht mehr 12 Wochen Ferien.

Gut vorbereitet fällt der Einstieg in die Lehre leicht

In der Lehre arbeitest du plötzlich mit Erwachsenen zusammen. Diese haben bereits einen Beruf und erwarten von dir, dass du rasch erkennst, was zu tun ist und im Team produktiv mitarbeitest. Vielleicht bleibt auch nicht immer genügend Zeit, um dir alles genau zu erklären, so dass du manchmal selber den richtigen Weg finden musst, um eine Arbeit zu erledigen.

Du übernimmst Verantwortung für die Arbeit

Im Betrieb wird das, was du machst, beachtet. Du übernimmst Verantwortung für deine Arbeit. Als Lernende/r vertrittst du eine Firma auch gegen aussen. Wenn du beispielsweise das Telefon abnimmst oder eine Kundin, einen Kunden begrüsst, erwartet man von dir einen gewissen Service – egal ob du nun erst gerade deine Lehre begonnen hast oder nicht.

Du lernst, selbstständig zu arbeiten

In vielen Betrieben herrscht eine gewisse Hektik. Alle sind beschäftigt und haben viel zu tun. Oft musst du selber herausfinden, was du tun sollst und dir die wichtigen Informationen selbstständig holen.

Neben der Arbeit die Berufsfachschule

Neben der Arbeit im Betrieb besuchst du die Berufsfachschule. Die Schulfächer haben zu Beginn der Lehre meistens nur wenig mit der täglichen Arbeit zu tun. Und trotzdem musst du in der Berufsfachschule die volle Leistung bringen. Falls du die Berufsmaturität erwerben willst, besuchst du meist an zwei Tagen in der Woche die Schule.

Lernende aus dem 1. Lehrjahr berichten

Barbara, Lernende Strassentransportfachfrau (Lastwagenführerin)

«Täglich stundenlang unterwegs zu sein. Mit der Lehre als Strassentransportfachfrau habe ich meinen Traum verwirklicht. Schon als Kind haben mich diese grossen Monsterfahrzeuge fasziniert.»

Täglich stundenlang unterwegs zu sein. Mit der Lehre als Strassentransportfachfrau habe ich meinen Traum in die Realität umgesetzt. Schon als Kind haben mich diese grossen Lastwagen-Monster fasziniert. Nun selbst hinter dem Steuer zu sitzen, ist ein tolles Gefühl, ist aber auch sehr verantwortungsvoll und die Selbstständigkeit wird Gross geschrieben.

Strassentransportfachfrau war meine Wunschlehre, aber wo? Bei mehreren Schnupperlehren in unterschiedlichen Firmen habe ich den Beruf kennengelernt. Und tatsächlich, überall habe ich die Ausbildung wieder anders erlebt. Es lohnt sich, den gleichen Beruf mehrmals und an verschiedenen Orten zu schnuppern.

Die Wahl eines Berufes ist das eine, der Schulstoff das andere. Obwohl die Lust oft gefehlt hat, bin ich froh, dass ich mich in der Schule bis zum Schluss angestrengt habe. Der Schritt in die Berufsfachschule ist mir einfacher gelungen als meinen Kolleginnen.

Dominik, Lernender Detailhandelsfachmann

«Den ganzen Tag auf den Beinen zu stehen ist ziemlich anstrengend. Ich habs aber gern, wenn etwas läuft im Geschäft.»

Den ganzen Tag auf den Beinen zu stehen ist ziemlich anstrengend. Und alle Kunden immer freundlich und kompetent zu beraten, braucht viel Energie, vor allem wenn ich einmal nicht gut drauf bin.

Die Ausbildung als Detailhandelsfachmann fordert mich täglich. In der Berufsfachschule lerne ich die theoretischen Grundlagen des Verkaufs sowie das riesige Produkt- und Dienstleistungssortiment der Schweizerischen Post kennen. Das Gelernte kann ich im Geschäft eins zu eins umsetzen und dabei wertvolle Erfahrungen mit Kundinnen und Kunden sammeln. Da die Arbeitszeiten unregelmässig sind und ich öfters bis um 19 Uhr arbeiten muss, kann ich nicht mehr bei jedem Training meines Fussballvereins dabei sein.

Der Wechsel von der obligatorischen Schule in die Lehre hat auch sonst viel verändert. So kann ich beispielsweise nicht mehr zu Hause Mittagessen, habe viel mehr Hausaufgaben und ich musste auch lernen, mein Leben zu organisieren – dafür erhalte ich Ende Monat meinen Lehrlingslohn. Auf jeden Fall kommt für mich ein Wechsel zurück in die Schule nicht in Frage.

Fabienne, Lernende Kauffrau

«Ich bin im 1. Lehrjahr als Kauffrau bei der Schweizerischen Post. Ich bin sehr froh, dass ich nach vielen Bewerbungen endlich eine interessante Lehrstelle erhalten habe.»

Ich bin im 1. Lehrjahr als Kauffrau bei der Schweizerischen Post. Ich bin sehr froh, dass ich nach vielen Bewerbungen nun eine tolle Lehrstelle erhalten habe. Bevor ich mich beworben habe, habe ich eine Berufsbildungsmesse besucht und bei verschiedenen Schnupperlehren unterschiedliche Unternehmungen kennen gelernt.

Nach der Zusage meines Lehrbetriebes konnte ich den Start in die Berufswelt kaum erwarten. Wird die Lehre anstrengend? Wie unterstützt mich meine Lehrmeisterin? Muss ich für die Berufsschule viel lernen? Kann ich meine Freunde immer noch regelmässig treffen oder zusammen mit der Mannschaft trainieren? Viele Fragen haben mich in dieser Zeit beschäftigt.

Die ersten Wochen meiner Ausbildung haben meine Erwartungen völlig erfüllt. Ich musste mich zwar klemmen, dass ich bis zum Schulende mitgemacht habe. Es hat sich dann aber gelohnt. In der Berufsfachschule läuft es mir eigentlich gut.

Tanja, Lernende Schreinerin

«Ich bin handwerklich geschickt und arbeite gerne mit Holz. Bei der Berufsberaterin hat es dann klick gemacht und ich bin Schreinerin geworden.»

Ich bin handwerklich geschickt und arbeite gerne mit Holz. Bei der Berufsberaterin hat es dann klick gemacht. Ich wollte Schreinerin werden.

Heute bin ich im 1. Lehrjahr als Schreinerin und noch wie am ersten Tag begeistert von diesem Beruf. Fast ein Jahr vor dem Schulschluss hat mir die Schreinerei im Dorf die Lehrstelle zugesichert. Toll, und jetzt zurücklehnen. Schule tschüss, hallo Lehre, habe ich mir gedacht. In meinem Kopf war die Schulzeit vorbei.

Schon in der ersten Arbeitswoche sollte ich für meinen Lehrmeister ein Stück Holz bearbeiten. Die Masse kritzelte er mir auf ein Stück Papier, eben wie es Handwerker machen. Doch wie rechne ich die Masse in Länge, Breite und Höhe um? Ach, war das nicht der Stoff vom letzten Schuljahr? Noch schlimmer kam es in der Berufsfachschule: Nachhilfeunterricht schon nach den ersten Lektionen! Heute würde ich in der Schule bis zum Schluss durchbeissen, auch wenn ich Büffeln nicht grad mag.

Michel, Lernender Logistiker

«Warum in die Schule gehen? Ich will endlich arbeiten! Vor allem in den letzten beiden Schuljahren verlor ich die Lust mitzumachen. Jetzt bin ich wieder voll motiviert.»

Warum in die Schule gehen? Ich will endlich arbeiten! Vor allem in den letzten beiden Jahren der Oberstufe verlor ich die Lust in der Schule mitzumachen. Kein Wunder sanken meine Noten in den Keller.

Zu jenem Zeitpunkt war mir das auch völlig egal. Warum auch lernen? Das einzige, was mich interessierte, war die Schule hinter mich zu lassen, in die Arbeitswelt einsteigen zu können, das erste Geld zu verdienen. Nach verschiedenen Gesprächen mit der Berufsberaterin und mehreren Schnupperlehren war für mich klar, dass ich "Pöstler" lernen wollte. Die Ausbildung heisst Logistiker im Bereich Distribution. Seit letztem Sommer bin ich jeden Tag an der frischen Luft unterwegs, bediene über 500 Kunden.

Ein ganz anderes Thema ist die Berufsfachschule: Hier muss ich echt kämpfen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Mein Lehrmeister hat mir sogar mit der Auflösung des Lehrvertrages gedroht, falls sich die schulischen Leistungen nicht massiv verbessern würden. Da nützt mir auch nichts, dass ich bei der Arbeit eigentlich top bin und überall zulange.


Mein Lehrvertrag

Der Lehrvertrag muss auf einem schweizweit einheitlichen Formular ausgefüllt werden. Anerkannte Lehrbetriebe kennen dieses Formular und wissen, wie es richtig ausgefüllt wird.

Informationen zum Lehrvertrag

Mehr zum Lehrvertrag findest du in der Broschüre „Wegweiser durch die Berufslehre“. Du kannst sie auf der Website berufsbildung.ch herunterladen.

Für spezielle Fragen steht das Berufsbildungsamt deines Kantons zur Verfügung. Hier findest du die Adressen des Berufsbildungsamtes: adressen.sdbb.ch.

Der Online-Ratgeber der Gewerkschaftsjugend informiert dich über die Rechte von Lernenden: gewerkschaftsjugend.ch.


Mein erster Lohn in der Lehre

Handy, Kleider, Kino, all dies kostet. Möglicherweise geben dir deine Eltern Sackgeld oder du verdienst mit einem Nebenjob bereits deinen ersten Lohn. Doch viele Jugendliche geben mehr aus, als sie haben. Sie tappen in die Schuldenfalle.

  • Ich kläre ab, wie viel ich verdienen werde.
  • Ich plane meine Ausgaben mit dem Budgetrechner.

Das verdiene ich in der Lehre

Mit der Lehre erhältst du eventuell zum ersten Mal einen eigenen Lohn. Informiere dich über den Lohn in der Rubrik: Lohn in der Lehre

Ich erstelle mein Budget mit dem Budgetrechner

  • Hinweise zu den verschiedenen Kostenstellen findest du auf der Website der Budgetberatung: budgetberatung.ch
  • Hinweise zu Kost und Logis (Kosten, die für deine Eltern anfallen, wenn du weiterhin zuhause wohnst) findest du auch auf der Webseite der Budgetberatung:  budgetberatung.ch
  • Mit der Budget App kannst du deine Ausgaben planen: budgetberatung.ch. Probiere es aus und schaue, was am Ende von deinem Lohn oder Sackgeld übrig bleibt.

Brückenangebote

Wenn ich noch keine Anschlusslösung habe erkundige ich mich über die Brückenangebote in meinem Kanton.

Ich kläre die Brückenangebote ab

Das Ende der Schulzeit rückt näher. Du hast noch keine Lösung gefunden, du bist dir unsicher, ob du noch einen Ausbildungsplatz findest oder ob die Umsetzung deiner Wünsche klappt. Vielleicht musst du noch ein Jahr älter werden, bevor du die gewünschte Ausbildung beginnen kannst. Oder du brauchst eine spezielle Vorbildung dafür.

  • Dann prüfe jetzt Brückenangebote und Zwischenlösungen. Das kann das 10. Schuljahr sein, ein Sprachaufenthalt oder auch ein spezieller Vorbildungskurs.
  • Ein solches Angebot baut dir eine Brücke zwischen der obligatorischen Schulzeit und dem Einstieg in die Berufsbildung oder in eine weiterführende Schule.

Ein Brückenangebot, ist das etwas für mich?

Was sind deine Gründe für ein Brückenangebot? Welches Ziel willst du damit erreichen? Fülle die Checkliste aus: Brückenangebot – Ja oder Nein? [PDF, 91 KB].

Beschaffe dir Informationen über die verschiedenen Brückenangebote und Zwischenlösungen:

  • Angebote
  • Anmeldetermine
  • Aufnahmebedingungen
  • Aufnahmeverfahren
  • Kosten
  • Besprich die Möglichkeiten mit deiner Lehrerin, deinem Lehrer und den Eltern

Informationen zu Brückenangeboten in deinem Kanton findest du in der Rubrik: Brückenangebote, Zwischenlösungen

Wenn du unsicher bist, welche Variante für dich sinnvoll ist und ob du an alles gedacht hast, die Berufsberatung hilft dir weiter: Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Schweiz

So unterstützt dich die Berufsberatung

Klappt es nicht mit der Lehrstelle im Sommer oder stellt die Lehre Anforderungen, die du in einem weiteren Schuljahr erlernen musst? Dann ist vielleicht ein Brückenangebot eine gute Lösung.

Es gibt viele Arten von Brückenangeboten und Zwischenlösungen nach der Schule. Die Berufsberatung unterstützt dich beim Finden des richtigen Angebots. . Adressen der BIZ und Berufsberatungsstellen: Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Schweiz.



orientamento.ch