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|  | Medizinische Wissenschaften |  | | | Im Zentrum steht das Leben Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Pflegewissenschaften und Pharmazie sind fachlich breite Studienrichtungen, die in verschiedene Berufsfelder münden. Im Zentrum stehen Mensch oder Tier. Es geht darum, körperliche und seelische Erkrankungen zu erkennen (Diagnostik), zu behandeln, zu lindern oder zu heilen, aber auch die Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen (Prophylaxe).
Anspruchsvoll und faszinierend Das erfordert viel Wissen auf der Basis der Naturwissenschaften und Psychologie. Wichtig sind auch ökonomische und ethische Fragestellungen. Trotz anspruchsvollem und zeitintensivem Studium ist die Nachfrage nach Studienplätzen gross. Für Human-, Zahn- und Veterinärmedizin wurde eine Beschränkung Numerus clausus/Eignungstest eingeführt.
Zwischen Forschung und Handwerk Wer Pharmazie studiert oder in der biomedizinischen Forschung arbeitet, hat wenig bis keinen direkten Kontakt mit Patientinnen und Patienten. Im Zentrum stehen die Erforschung von Mechanismen, die zu Gesundheit oder Krankheit beitragen und die Entwicklung von Medikamenten und Methoden zur Diagnostik und Behandlung. Auf der anderen Seite brauchen die Chirurgin oder der Zahnmediziner für ihren Beruf ganz konkrete Handfertigkeiten. In diesem Spannungsfeld bewegen sich auch die Pflegewissenschaften: zwischen Blutentnahme und volkswirtschaftlicher Pflegeplanung.
Wo studieren? Human- und Zahnmedizin wird an den Universitäten Basel, Bern, Zürich, Genf, Lausanne (nur Humanmedizin) und Neuenburg (nur 1. Jahr) angeboten. Veterinärmedizin kann an den Universitäten Bern und Zürich studiert werden. Der Studiengang in Pflegewissenschaft findet an der Universität Basel statt. An den Fachhochschulen Gesundheit werden praxisorientierte Studiengänge in Entbindungspflege (Hebamme), Ergotherapie, Ernährungsberatung, Physiotherapie und Pflege angeboten.
Studiengebiete
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