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|  | Naturwissenschaften |  | | | Ein multidisziplinäres Gebiet Naturwissenschaften verbinden vielfältige Beziehungen untereinander und mit den Ingenieurwissenschaften. So sind Mathematik, Physik und Chemie Grundlagenfächer für fast alle übrigen Richtungen, insbesondere für die Biologie und die Erdwissenschaften. Andere Teilgebiete sind fächerübergreifend (Beispiel Biochemie) oder Anwendungen (wie Astronomie und Astrophysik).
Aus verschiedenen Fächerkombinationen entstehen immer wieder neue Studien- oder Vertiefungsrichtungen wie Interdisziplinäre Naturwissenschaften, Physikalische Chemie, Biophysik oder Biomedizin. Unter dem Titel Life Sciences oder Biowissenschaften werden verschiedene Studienrichtungen vernetzt, nicht nur aus dem Bereich der Naturwissenschaften, sondern auch aus der Medizin, der Medizinaltechnik, der Psychologie und weiteren Wissenschaften, die sich mit dem Leben auf unserem Planeten befassen. Auch für andere, der hier beschriebenen Fächer ist die Bezeichnung "Naturwissenschaft" zu eng. Geografie zum Beispiel hat je nach Fragestellung auch geistes- oder sozialwissenschaftlichen Charakter. Chemie, Physik und Erdwissenschaften können auch als Ingenieurtechnik betrieben werden.
Fachhochschule oder Universitäre Hochschule? Mathematik und die meisten Naturwissenschaften werden nur an den Universitären Hochschulen (Universität oder ETH) angeboten. Biotechnologie, Life Sciences und Umweltwissenschaft können auch an den Fachhochschulen studiert werden.
Die Ausbildung an den Universitären Hochschulen setzt mehr auf die theoretischen Grundlagen und auf die Erforschung von Technologien. Fachhochschulen betonen stärker die praktische Erfahrung und gewichten anwendungsorientiertes Know-how höher. Gymnasiastinnen und Gymnasiasten müssen für die Zulassung an eine FH meist ein einjähriges Praktikum mitbringen. Die Unterschiede zwischen FH und ETH lösen sich später im Berufsleben allerdings auf. Mehr zum Unterschied siehe unter: Universität oder Fachhochschule.
Studiengebiete
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